Kräutertee selber machen

Kräutertee selber machen

Kräutertee selbst mischen

Kräutertee schmeckt lecker und ist gut für die Gesundheit. Besonders an kalten Tagen im Herbst und im Winter, gibt es nichts Besseres als eine heiße Tasse selbst gemachten Kräutertee.

Kräutertee selber machen: Welche Kräuter sind geeignet?

Viele Teekräuter finden sich in Kräuterbeeten oder Kräuterspiralen, die eigentlich zur Verwendung in der Küche angelegt worden sind. Aus Thymian, Zitronenmelisse, Minze, Salbei, Rosmarin oder Fenchel lassen sich leckere Kräutertees kochen. Abwechslung in die Teetasse bringen neue Züchtungen wie Ananasminze, Apfelminze oder Schokominze.

Auch aus den Blättern von Himbeeren, Erdbeeren oder Brombeeren kann man schmackhaften Tee kochen. Die Blüten von Kornblumen, Malven und Rosen verleihen einer Kräuterteemischung bunte Farbtupfer und einen ganz besonders feinen Geschmack.

Kräutertee selber machen: Kräuter für Kräutertee-Mischungen
Thymian ist gut für die Atemwege

Frische oder getrocknete Kräuter für Kräutertee zum selber machen?

Ein Kräutertee aus frischen Teekräutern ist besonders lecker und aromatisch. Frische Kräuter haben den höchsten Gehalt an Geschmack und Inhaltsstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen. Getrocknete Kräuter haben den Vorteil, dass sie das ganze Jahr über verfügbar sind.

Selbst gesammelte oder geerntete Teekräuter sollten gut getrocknet werden. Enthalten sie noch einen kleinen Rest an Feuchtigkeit, beginnen sie schnell zu schimmeln.
Um Kräutertee selber zu machen, können Kräuter im Backofen schonend getrocknet werden. Das geht am schnellsten und dauert – je nach Pflanze – einige Minuten bis einige Stunden.
Besser trocknen Kräuter für Tee an der frischen Luft auf Gittern. Ein schattiger Platz ist dafür besser geeignet als ein Platz direkt in der prallen Sonne, da die Kräuter durch Sonneneinstrahlung viel an Aroma verlieren.
Wenn die Teekräuter beim Berühren leicht rascheln, sind sie gut durchgetrocknet und können luftdicht und lichtgeschützt in Dosen oder Gläsern aufbewahrt, bis sie zur Zubereitung des Kräutertees benötigt werden.

Kräutertee: Was ist bei der Ernte von Teekräutern zu beachten?

Kräutertee selber machen mit Kamille
Kamille für Magen und Verdauung

Die Kräuter zum Kräutertee selber machen werden im Sommer geerntet, am besten noch bevor die Pflanze blüht. Besonders gut geeignet sind warme Sommertage mit viel Sonnenschein. Die ideale Zeit zum Sammeln ist der späte Vormittag, zu dieser Zeit sind die Blätter und Blüten besonders stark aromatisch und voller Kraft.

Bei der Ernte in der freien Natur sollte darauf geachtet werden, dass die Kräuter nicht in der Nähe von viel befahrenen Straßen wachsen oder in der Nähe von Feldern, die mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden.

Kräutertees können aus nur einer einzelnen Pflanze zubereitet werden. Gut geeignet dafür sind Pfefferminze, Salbei, Rosmarin, Lavendel, Kamille, Holunderblüten oder Zitronenmelisse. Sie sind in ihrem Geschmack und ihrer Wirkung so intensiv, dass sie keine weiteren Kräuter neben sich brauchen.
Eine aromatische Mischung besteht in der Regel aus vier bis fünf harmonisierenden Teekräutern. Eine Pflanze bildet dabei die Hauptkomponente, dann kommen Beikräuter wie zum Beispiel Himbeerblätter dazu und zum Schluss Pflanzen fürs Auge. Blüten der Ringelblume oder der Kornblume verleihen einer Kräuterteemischung einen dekorativen Farbtupfer.
Erfrischende Teemischungen enthalten meist Pfefferminze, Salbei, Zitronenmelisse oder Verbene.
Teemischungen, die zur Entspannung beitragen sollen, enthalten in der Regel Baldrian, Hopfen oder Lavendel.
Erkältungsbeschwerden lassen sich mit Kräutermischungen von Thymian oder Salbei lindern, Minze und Kamille sind hilfreich bei Verdauungsbeschwerden.
Ein fruchtiges Aroma verleihen Blätter von Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Malven.

Malven geben Kräutertee fruchtigen Geschmack
Malve für fruchtigen Geschmack

Beim Kräutertee zum selber machen sind der  Kreativität der Mischung verschiedener Kräuter keine Grenzen gesetzt.

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