Blütenpollen ist das Superfood für Bienen und Menschen

Bald beenden die fleißigen Bienen ihre Winterruhe und fliegen los, um bunte Frühjahrsboten zu besuchen. Magisch von Blüten angezogen, bestäuben sie Pflanzen, während sie den Pollen mit winzigen Bürstchen, die sich an ihren Hinterbeinen befinden, zusammenkehren.

Um den Blütenstaub in ihren Pollenhöschen zu transportieren, komprimieren sie die winzigen Pollenkörnchen zu einem kleinen Ballen, indem sie beim Sammeln körpereigene Sekrete zum Zusammenkleben beimengen. Im Bienenstock pressen die Sammlerinnen den Pollen in die Waben, wobei weitere Drüsensekrete, Enzyme, Honig und Propolis hinzugefügt werden. Damit ist der Pollen gegen Schimmel und Bakterien geschützt.

Der eiweißhaltige Pollen wird von den Bienen benötigt, um ihre Brut aufzuziehen. Die Maden haben – bevor sie sich verpuppen und sich in der geschlossenen Wabe in eine Arbeiterin oder Drohne verwandeln – enormen Hunger, denn innerhalb weniger Tage wird aus einem Ei eine ausgewachsene Larve, die 5000-Mal so viel wiegt wie direkt nach dem Schlüpfen. Dieser riesige Hunger wird durch die sogenannten Ammenbienen zunächst mit Futtersaft und dann hauptsächlich mit Pollen gestillt.

Warum sind Blütenpollen so wertvoll für den Menschen?

Pollen bestehen aus etwa 250 Bestandteilen. 20 bis 25 % sind hochwertiges Eiweiß. Die Proteinzusammensetzung ist dabei sehr ausgewogen und beinhaltet fast alle essenziellen Aminosäuren, die für den menschlichen Körper lebenswichtig sind und für diverse Funktionen benötigt werden. Essenzielle Aminosäuren kann der Körper aber nicht selbst herstellen, deshalb müssen sie dem Organismus durch die Nahrung zugeführt werden.

Was ist sonst noch drin?

Darüber hinaus macht ein einzigartiger Mix die Blütenpollen zu einem echten Vitalstoff- und Vitamincocktail. Unter anderem finden sich folgende Mineralstoffe und Spurenelemente: Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Silizium, Phosphor, Schwefel, Mangan, Chlor. Ebenso beinhalten die Bienenpollen viele Vitamine wie B1 bis B 12, C, D, E, K und das Provitamin A.

Kann der Genuss von Bienenpollen die Zellen schützen?

Freie Radikale können unsere Zellen schädigen. Dieser Prozess kann teilweise durch Antioxidantien abgewendet werden. Und genau hier kommen Bienenpollen ins Spiel: Sie enthalten natürliche Antioxidantien. Die antioxidativen Eigenschaften gehen auf die Wirkung sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Phenolverbindungen zurück.

Blütenpollen als der perfekte Muntermacher im Frühjahr       

Gerade im Frühjahr fühlen sich viele Menschen abgeschlagen und kraftlos – und das ist einfach nachzuvollziehen, denn im Winter kommen schnell ein paar Faktoren zusammen, die für die sprichwörtliche Frühjahrsmüdigkeit sorgen: Zu wenig Licht, Sonne und frische Luft in der dunklen Jahreszeit, vielleicht kommt Bewegungsmangel hinzu, weil man es sich auf dem Sofa gemütlich machte und dabei ein paar ungesunde Kalorien zu viel zu sich genommen hat. Kein Wunder also, wenn sogar der Darm träge geworden ist und sich der ganze Körper energielos anfühlt.

Wer auf natürliche Weise das körperliche Wohlbefinden in Balance bringen möchte, kann eine Frühjahrskur mit Blütenpollen machen. Die in den kleinen Kraftpaketen enthaltenen Enzyme gelten als entgiftend und verdauungsanregend, mit welchen die Nahrung besser verstoffwechselt werden kann. Sie können die Darmflora ins Gleichgewicht bringen, das Immunsystem stärken, zur schnellen Erholung beitragen und Heilungsprozesse unterstützen.

Wie kann man Bienenpollen konsumieren?

Pollen haben einen leicht süßlichen Geschmack, der je nach Blütenart etwas variiert. Man kann sie einfach mit einem Löffel pur essen oder mit fester Nahrung mischen. Das Frühstücksmüsli mit Naturjoghurt und einem Löffel Honig ist ein gesunder Start in den Tag. Blütenpollen schmecken aber auch prima, wenn man sie unter der Zunge zergehen lässt oder auf ein Honigbrot streut.

So viel empfehlen Bienenpollen empfehlen wir

Ein gehäufter Kaffeelöffel mit Bienenpollen entspricht einer Menge von etwa 5 Gramm. Während einer Frühjahrskur von drei Wochen kann man ca. 20 – 30 Gramm Pollen auf den Tag verteilen.

 

Hauptmenü