Aroma Öle oder ätherische Öle, nicht nur Balsam für die Seele

Aromaöle oder ätherische Öle werden aus verschiedenen Pflanzenbestandteilen gewonnen. Verwendet werden Blüten, Rinde, Wurzeln, Harze und Blätter. In den Aromaölen oder natürlichen ätherischen Ölen steckt die Essenz oder die Lebenskraft der Pflanzen. Diese können vielfältige Wirkungen aufweisen und auf den Körper auf verscheidene Art und Wiese beeinflussen. Ein wesentlicher Aspekt der Aromaöle ist der ausgleichender Einfluss auf das Wohlbefinden, sowohl körperlicher als auch emotionaler Art. Die Anwendung ist sehr vielfältig, von der Dufttherapie, als Raumspray, in Massageeölen bis hin zu einer natürlichen Abwehr von Stichinsekten

Aromaöle Dr. KAppl

Was sind Aromaöle?

Teebaumöl gegen Insekten

Pflanzen bilden ätherische oder Aromaöle und speichern diese im Pflanzengewebe. Es handelt sich dabei nicht um fette Öle im herkömmlichen Sinn, sondern flüchtige Öle. Der Begriff „ätherisch“ beschreibt etwas, das man nicht anfassen kann.

Für die Pflanzen haben die flüchtigen Öle eine große Bedeutung, denn sie:

  • schützen die Pflanze vor Hitze, Kälte und UV-Strahlung,
  • wehren lästige Parasiten und unerwünschte Insekten ab,
  • schützen die Pflanze vor Bakterien und Pilzbefall und
  • tragen zur Arterhaltung bei, indem Sie Insekten und Bienen anlocken.

Ätherische Öle schützen die Pflanzen somit vor verschiedenen Schaderregern . Dieses Wirkprinzip können sich auch Menschen vielfaältig zunutze machen, indem sie Aromaöle nutzen. Sei es zur angenehmen Raumbedüftig bis hin zur Mückenabwehr.
Äronaöle sind also Pflanzendüfte, die aus verschiedenen Teilen der Pflanzen gewonnen und in eine flüssige Form gebracht werden. Sobald ätherische Öle mit der Luft in Verbindung kommen, löst sich die Flüssigkeit sofort auf. Man kann für eine kurze Zeit den Pflanzenduft riechen, bevor auch dieser sich verflüchtigt.

Seit wann werden ätherische Öle genutzt?

Die ersten Hinweise der Nutzung von Aroma Ölen gibt es aus dem Altertum. Bereits die Ägypter bauten Heilpflanzen an und nutzten deren ätherische Öle für verschiedenste Zwecke.
Aromaöle dienten als Grabbeilagen und wurden zur Einbalsamierung der Verstorbenen genutzt.
Der Duft der kostbaren Aromaessenzen wurde mit Kraft, Macht und Göttlichkeit in Verbindung gebracht. Die Pharaonen und reiche Ägypter nutzten die kostbaren Düfte auch, um sich zu parfümieren. So fühlten sie sich den Göttern und deren mächtigen Fähigkeiten besonders nahe.
Aromaöle waren jedoch nicht nur wichtig für die äußere Schönheit und den eigenen Wohlgeruch, sie waren zu dieser Zeit bereits ein essentieller Bestandteil der Heilkunde.
Aus Ihnen wurden Kräuterelixiere hergestellt und sie wurden bei Aufgüssen in der Sauna verwendet. Zur direkten Behandlung am Menschen wurden in der altertümlichen Heilkunde bereits Salbungen, Einreibungen, Kompressen, Massagen, Bäder und Inhalationen mit ätherischen Ölen angewendet.

Was ist Aromatherapie?

Viele der überlieferten Einsatzmöglichkeiten ätherischer Öle wurden inzwischen durch medizinische Studien bestätigt. Im Rahmen der Behandlung körperlicher und gefühlsmäßiger Beschwerden mit den Ölen spricht man von Aromatherapie.
Düfte rufen im Menschen Erinnerungen hervor und wecken Gefühle. Wer kennt nicht das wohlige Gefühl beim Geruch von frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen. Diesen Mechanismus macht sich die Aromatherapie gezielt zunutze, um positive Stimmungen bewusst zu erzeugen. Ein Gang durch ein blühendes Lavendelfeld ruft zum Beispiel eine gelöste und entspannte Stimmung hervor. Riechen an Lavendelöl kann diesen Zustand ebenfalls hervorrufen.

Aromatherapie Dr. Kappl

Wie wirken die Duftöle?

Sobald Aromaöle mit der Luft in Verbindung kommen, entfalten sich die Duftmoleküle. Beim Riechen gelangen die Duftmoleküle von der Nase direkt ins limbische System. Dort ist der Geruchssinn lokalisiert. Das limbische System ist der älteste Teil unseres Gehirns.
Dort können die ätherischen Öle ihre erstaumliche Wirkung entfalten, in dem sie zum Beispiel die Ausschüttung von Botenstoffen anregen. Bestimmte Botenstoffe können beispielswiese die Stimmung heben.
Trägt man Duftöle direkt auf die Haut auf, entfalten sie schon dort ihre Wirkung. Sie können die Zellregeneration anregen, die Durchblutung fördern und sogar desinfizierend wirken. Zudem gelangen die Aromaöle über die Haut direkt in die Blutbahn und können so auf die Organe und den gesamten Körper Einfluss nehmen.

Anwendungbeispiele für die Aromaöle

  • Die Anwendungsmöglichkeiten von Aromaölen sind sehr vielseitig. Je nach dem, was man mit den Duftessenzen erreichen möchte, wählt man eine passende Art der Anwendung.
  • Ein Bad mit einem Aromaöl-Zusatz, eine Duftlampe im Raum oder ein paar Tropfen des ätherischen Öls auf dem Kopfkissen können zum Beispiel das Ein- und Durchschlafen fördern und einen gestörten Schlafrhythmus wieder in die Balance bringen.
  • Eine angenehme Massage mit einem Massageöl, dem ein oder mehrere ätherische Öle zugesetzt sind, unterstützt die Entspannung und hilft dabei, zur Ruhe zu kommen.
  • Um die Konzentration zu fördern, bieten sich an: Inhalationen, Duftlampen oder Schnuppern an einem Tuch, auf das ein paar Tropfen ätherisches Öl gegeben werden.
  • Als Badezusatz oder Saunaufguss wirken Aromaöle direkt auf das Gemüt. Die Düfte bewirken Entspannung pur und Wohlbefinden für den Körper.
  • Die Wirkung von Wickeln und Kompressen lassen sich verstärken, wenn Ihnen ein paar Tropfen eines oder mehrere Aromaöle zugegeben wird.

Dr. Kappl Tipp: Nicht alle Öle sind für jeden Einsatz geeignet

Ätherische Öle können oft eine einzigartige Wirkung entfalten. Allerdings sind nicht alle Öle bedenkenlos für alle Anwendungen gleichermaßen anwendbar. Bei einigen Ölen muss unbedingt auf die Dosis geachtet werden.
Beachten sie hierzu die Beschreibung und Hinweise zu den einzelnen Produkten

Aromaöle, ganzheitlich eingesetzt

Beduftete Räume heben die Stimmung und fördern das Wohlbefinden. Bei der Gestaltung von Wohnräumen spielen nicht nur Farben und Einrichtungsgegenstände eine Rolle. Wohltuende Düfte in Verbindung mit dekorativen Duftverneblern oder Aromalampen lassen ein gemütliches Wohlfühlambiente entstehen.
Die Haut ist dankbar für hochwertige Pflegeöle, die mit Aromaölen veredelt sind. Aufgetragen auf die Haut als Pflege oder bei einer Massage in das Gewebe einmassiert, können die Duftmoleküle ihre Pflanzenkräfte voll entfalten.  

Kochen mit Aromaölen

Speisen und Getränke können mit ätherischen Ölen verfeinert und veredelt werden. Sind einmal keine frischen Kräuter oder Gewürze zur Hand, verleihen ein paar Tropfen des entsprechenden Öls dem Gericht das volle Aroma. Als Ergänzung zu frischen Kräutern oder Gewürzen zaubern ätherische Öle feinste Aromen in Getränke und Gerichte.

Auf die Qualität der Armaöle kommt es an

Je reiner das Aroma Öl, desto wirkungsvoller und geschmacksintensiver ist es. In Produkten, die aus 100% ätherischem Öl bestehen, sind garantiert keine anderen Stoffe zu finden. Pflanzen, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, wurden nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Die Qualität ist daher noch reiner.

Wenn die Qualität stimmt, haben naturreine ätherische Öle eine kraftvolle Wirkung auf Körper und Seele.

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