Oxymel mit Kräutern

Darm Balance

Mit Löwenzahn, Malve und Ingwer

  • Dr. Kappl Darm Balance

    Darm Balance Bio Oxymel

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    (257,76  / 1 kg)
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Mit Löwenzahn

Löwenzahn gilt als Verdauungsanregend

Mit Ingwer

gilt als natürlicher Appetitanreger

Mit Malve

Malve gilt als historisches Mittel gegen trockenen Husten

WEITERE INFORMATIONEN

Über das Oxymel
Darm Balance

für Ausgleich und Ruhe

Zum Produkt vom Darm Balance

Darm Balance

  • mit Löwenzahn, Großer Klette, Ingwer und Malve
  • ärztlich entwickelt
  • einfache Einnahme
  • auch für unterwegs
Wie wird Darm Balance

Verzehrempfehlung

10 Tropfen pur oder zusammen mit einem Getränk einnehmen. Eignet sich hervorragend in Kombination zu verschiedenen Tees wie zum Beispiel dem Feierabend Tee

Löwenzahn, reich an Inhaltsstoffen

Der bittere Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist auf der ganzen Welt verbreitet, von den Tropen bis zu den Polargebieten. Bereits im Altertum war er in der Pflanzenkunde bekannt. Alle Teile der Pflanze sind reich an Inhaltsstoffen – von der Wurzel bis zur Blüte. Bei der bitteren Pflanze überrascht es nicht, dass sie Bitterstoffe enthält, die als verdauungsanregend gelten. Die Blätter passen wunderbar an einen Salat, der ohne sie etwas langweilig wäre. Auch die Blüten haben in der Küche ihre Berechtigung. Man kann zum Beispiel einen süßen Aufstrich aus ihnen kochen, den so genannten Löwenzahnhonig. Natürlich ist es kein Bienenhonig, aber eine leckere Alternative nicht nur für Veganer. Oder Löwenzahnsirup? Egal, für welches Gericht man Löwenzahn sammelt, kann man sicher sein: Löwenzahn macht schlank! Das Suchen und Ernten von Blättern oder Blüten verbraucht nämlich ziemlich viele Kalorien! Hauptsache, man sammelt die Pflanze von einem ökologisch unbelasteten Rasen oder einer Wiese. Wer möchte schon die Reste Pestiziden zu sich nehmen?

Große Klette mit viel Inulin

Die Große Klette (Arctium lappa) heißt nicht zufällig so: sie ist mit ihren 1,50m eine auffällig große Pflanze. Und ihre Wurzel wächst auch kräftig in die Tiefe. Diese Wurzel war schon immer von Interesse für Heilkundige. Heute wissen wir, dass die Wurzel reich an Inulin und Schleimstoffen ist.

Aus ihr wurden vor allem Tees und Tinkturen hergestellt. Für den Klettenwurzeltee nimmt man übrigens kein kochendes Wasser, sondern übergießt die Stücke der Klettenwurzel mit kaltem Wasser. Anschließend muss die Flüssigkeit einige Stunden ziehen. Zum Schluss wird der Tee einmal zum Kochen gebracht und durch ein feines Sieb gegossen. Klettenwurzeltee wird nicht nur getrunken. Traditionell wurde er gerne benutzt, um Umschläge für eine gereizte Haut zu fertigen.

Ein Synonym für die Große Klette ist der Name „Haarwuchswurzel“ – ob das ein Zufall ist? Wer an die Haarwuchsförderung durch Klettenwurzelöl glaubt, kann sich auch ein Klettenwurzelöl herstellen.

Last not least: Sogar in der Küche kann man Klettenwurzeln als Wildgemüse einsetzen.

Ingwer und Appetit

Kennen Sie das Gerücht, dass man mit Ingwer (Zingiber officinale) abnehmen kann? Eine Zeitlang gab es dadurch einen regelrechten Ingwer-Hype! Die Knolle wurde oft als natürlicher Appetitzügler empfohlen. Das ist einerseits richtig: Erfahrungsgemäß lässt vor allem der Heißhunger auf Süßigkeiten nach, wenn regelmäßig Ingwer konsumiert wird. Egal, ob als Ingwertee oder als Ingwer-Oxymel. Interessant ist allerdings die Beobachtung, dass schlechte Esser mit einer Steigerung des gesunden Appetits reagieren können. Das gilt zum Beispiel für appetitlose Senioren, die lustlos auf ihren Teller schauen. Vielleicht auch für den kleinen Suppenkaspar, der es einfach nicht schafft, mehr als ein paar Löffel Suppe zu essen?

Wissenschaftler nehmen Ingwer schon seit vielen Jahren unter die Lupe (hier eine Übersicht). Besonders interessant ist das enthaltene Gingerol, das angeblich Magensäure absorbieren und die Verdauung ankurbeln kann. Möglicherweise liegt hier der Schlüssel für die oft beschriebenen positiven Wirkungen auf die Darmgesundheit, ganz ohne Verstopfung oder Durchfall auch nach einer ungesund fettigen Mahlzeit.

Malve einmal näher betrachtet

Eigentlich müsste man korrekt von der Wilden Malve (Malva sylvestris) sprechen. Man findet sie in vielen Gärten, wo sie den ganzen Sommer über blühen kann. Nicht nur Menschen erfreuen sich an den Blüten, auch Insekten wie Bienen oder Ohrwürmer nutzen sie als Schlafplatz. Interessant sind die Blätter und Blüten der Malve jedoch auch wegen ihrer Inhaltsstoffe. Sie enthalten Schleimstoffe, die aus unterschiedlichen Zuckermolekülen bestehen. Diese Schleimstoffe haben ihren Namen aus gutem Grund: Wenn sie Kontakt mit Schleimhaut haben, also zum Beispiel in Mund, Rachen oder Darm, entsteht dort ein feuchter Film, eine Art von Schutzschicht. Vermutlich ist das der Grund, weshalb Malventee historisch als Heilmittel gegen trockenen Husten und Halsschmerzen angesehen wurde. Auch die Schleimhaut im Magen oder Darm kann von so einem Schutzfilm überzogen werden. Das klingt gut, hat allerdings auch einen Nachteil: Die Schleimstoffe aus der Malve können im Darm die Aufnahme von Medikamenten behindern. Deshalb sollte man Malve und Medikamente nicht gleichzeitig zu sich nehmen, ein Abstand von einigen Stunden macht Sinn!

Wie geht eigentlich gesunde Verdauung?

Der Darm ist beim erwachsenen Menschen ungefähr 8m lang, er hat eine Oberfläche von über 30m2. Die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm ist die Darmflora.

Erinnern wir uns kurz daran, wie unsere Nahrungsaufnahme funktioniert. Damit aus der Nahrung Energie werden kann, muss sie verdaut werden. Das heißt: Butter und Brot, Matjes und Müsli müssen nicht nur chemisch zu einem Brei zersetzt, sondern auch in ihre Nährstoffe aufgespalten werden. Die verdaulichen Nahrungsanteile werden vom Körper aufgenommen, der Rest wird entsorgt. Ein gesunder Darm kann diese Aufgaben erledigen. Er sorgt dafür, dass auch hastig heruntergeschluckte Happen so lange verdaut werden, bis sie fein genug für den Übergang in das Blutsystem sind. Er erkennt, was dem Körper guttut und was lieber weiter in Richtung Toilette transportiert werden soll.

Die Dünndarmschleimhaut ist ein kleines Wunderwerk der Natur. Man kann sie sich vorstellen wie eine Art Sieb aus allerfeinstem Material. Auf der einen Seite des „Gitters“ befindet sich der mechanisch und chemisch zerkleinerte Nahrungsbrei. Alles, was auf dieser Seite bleibt, wandert nur durch den Körper hindurch, nicht in ihn hinein. Auf der anderen Seite liegt das Bindegewebe mit winzigen Blutgefäßen, die nur darauf warten, Energie aus der Nahrung zu ziehen und Nährstoffe im Körper zu verteilen. Dieses körpereigene „Schleimhaut-Sieb“ funktioniert nicht nur als mechanischer Filter, es erkennt sogar Giftstoffe und unverdauliche Schlacken als schädlich und lässt sie nicht in Richtung Blut durch.

Und jetzt kommt das große Aber: Dieser Schutz funktioniert nur dann richtig, wenn der Darm in Balance ist, wenn das Sieb perfekt arbeitet. Wird es durchlässiger und vielleicht sogar etwas löchrig, können auch schädliche Substanzen in den Körper übergehen. Das passiert vor allem, wenn die Darmschleimhaut chronisch entzündet ist. Giftstoffe, unverträgliche Nahrungsmittel oder Süßigkeiten – die Liste der möglichen Übeltäter ist lang. Eine gute Nachricht gibt es aber doch: Im Darm sitzt auch die Gesundheit. Wir müssen nur für eine gesunde Ernährung sorgen!