Überspringen zu Hauptinhalt
Warum Hektik Auch Unsere Verdauung Belastet

Warum Hektik auch unsere Verdauung belastet

Der Wecker klingelt, und damit beginnt für viele von uns einer dieser Tage, an dem Hektik eine regelmäßige Begleiterin ist. Diese „Ruhelosigkeit“ kann nicht nur psychisch und emotional belastend sein, sie wirkt sich auch auf die Verdauung aus – mit vielleicht weitreichenden Konsequenzen.

Hektik und Stress reizen auch den Darm

Am Morgen schnell den obligatorischen Kaffee, mittags dann ein fetter schneller Snack im Stehen – das kann auf Dauer nicht guttun. Denn ungenügendes Kauen und ein Mangel an neuro-Vitalstoffen wie B-Vitaminen und Magnesium schwächen die Verdauungsleistung – und können dadurch langfristig zu Fehlbesiedelungen des Darmes und zur Verstärkung von Entzündungen führen. Was dann wiederum eine verringerte Aufnahme von Nähr- und Vitalstoffen nach sich zieht. Und eventuell in der Folge dann sogar zu Unverträglichkeiten, unreiner Haut, zu Übergewicht führt.

Bewusst kauen hilft oft schon

Dem Essen Aufmerksamkeit widmen – bei vielen ist diese Bereitschaft kaum mehr vorhanden. Dabei wäre es ganz einfach: Wenn ihr den erwähnten „schnellen Snack“ am Mittag im Sitzen statt im Stehen verzehrt und euch dazu ein paar Minuten mehr Zeit nehmt, esst ihr zwar immer noch den gleichen erwähnten „schnellen Snack“, doch ebendieser wird aufgrund der Vorverdauung im Mund und der besseren Zerkleinerung jetzt deutlich effizienter verarbeitet. Zumindest die wenigen vorhandenen Nähr- und Vitalstoffe werden also dem Körper vollständiger zur Verfügung gestellt.
Es entstehen weniger Gär- und Fäulnisprozesse, wodurch auch das Wohlbefinden gesteigert wird.

Zeit nehmen fürs Abendessen

Es macht Sinn, bei dem Wort „Mahlzeit“ die Betonung auf „Zeit“ zu legen. Viele Menschen haben heutzutage nur abends Muße, sich intensiver mit dem Essen zu beschäftigen. Nehmt euch Zeit! Schon bei der Zubereitung des Essens geht euer Stresslevel nach unten. Baut wertvolle Zutaten ein, die euch besonders schmecken. Wer Bioaktivstoffe verarbeitet, entstresst auch seine Verdauung. Hochwertige ungesättigte Fette (aus Fisch und guten pflanzlichen Ölen) sollten ebenso auf dem Speiseplan stehen wie B-Vitamine, die für Entspannung, aber auch Leistungsfähigkeit und starke Nerven sorgen. Gleiches gilt für Magnesium, einem echten Stresskiller. Das Mineral findet ihr zum Beispiel in vollem Getreide, Gemüse oder auch Nüssen.

An den Anfang scrollen