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Gemüse – Roh Oft Noch Besser!

Gemüse – roh oft noch besser!

Gemüse – dabei drängt sich sofort der Gedanke an erhitzte Zubereitungen auf. In der Regel braten, kochen oder dünsten wir Paprika und Co. Wobei: Die Paprika findet durchaus mal den Weg in den Salat oder auch den leckeren Smoothie zwischendrin. Bei Zwiebeln, Roter Beete oder Fenchel sieht es da schon anders aus.
Das ist einfach vielfach unbekanntes Terrain für uns.
Allerdings gibt es gute Argumente, sich öfter mal dem frischen Produkt zuzuwenden. Denn die bioaktiven Lebensmittel enthalten oft gesundheitlich wertvolle Stoffe, die beim Erhitzungsvorgang reduziert oder sogar ganz zerstört werden.

Vitamin C mag keine Hitze

Fenchel, Paprika oder auch viele Kohlsorten enthalten beispielsweise hohe Konzentrationen von Vitamin C. Das Zellschutz-, Bindegewebe und Abwehr-Vitamin ist aber ausgesprochen empfindlich gegenüber thermischer Beeinflussung. Deshalb sollte man bei diesen Naturprodukten durchaus schon mal zur rohen Variante greifen. Gedünsteter Kohl macht ihn besser verdaulich. Oder man gibt etwas Kümmel hinzu.

Zwiebel und Lauch – wertvolle Pflanzenstoffe

In Zwiebelgewächsen findet man schwefelhaltige Stoffe, die ebenfalls beim Erhitzen in Mitleidenschaft gezogen werden. Sie besitzen antibakterielle und antivirale Eigenschaften, sind gut für den Darm und haben zellschützenden Charakter. Deshalb dürfen Zwiebel, Knoblauch oder Bärlauch durchaus auch mal roh verzehrt oder zumindest als frisches „Gewürz“ ins Spiel gebracht werden.
In der Roten Beete versammeln sich diverse B-Vitamine, die wichtig sind für das normale Funktionieren des Nervensystems und den Leistungsstoffwechsel. Diese wasserlöslichen Vitalstoffe sind zumeist ebenfalls sensibel, was thermische Bearbeitung betrifft. Die Süßkartoffel übrigens ist auch roh besonders wertvoll. Sie enthält beta-Carotin, das als Vorstufe von Vitamin A gilt. Der Stoff ist im rohen Gemüse besonders aktiv.

Wer sich erstmal langsam an den rohen Genuss dieser bioaktiven Lebensmittel herantasten möchte – man kann diese Gemüse auch anteilsmäßig in einem Smoothie verarbeiten. Da machen sich auch die Grüngemüse Spinat oder Mangold ausgezeichnet; für die dann auch die gleiche Empfehlung gilt.
Viel Vergnügen beim Ausprobieren!

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